Yokohama Tour Final 2015

Konzertbericht Yokohama 12. und 13. Dezember

von Tobi-Metal

Ein grosses Hallo an alle Babymetal Fans! Hier ist noch ein Bericht von beiden Shows für euch. Alles über den Sound, die Bühne, das Publikum und und und…

Die Arena:
Die Yokohama Arena ist eigentlich eine Halle für diverse Indoor-Sportveranstaltungen, deshalb war ich mir im Vorfeld nicht sicher über die Klangeigenschaften. Wer schon mal Konzerte in Multifunktionshallen (wie der Lanxess Arena) gehört hat, weiss von welchen Problemen ich spreche…
Den Sound in der ersten Nacht kann ich trotzdem mit der Note 2- beurteilen – mehr als akzeptabel also! Die Tontechniker hatten nur manchmal schwer zu kämpfen, um Su-chans Power zu kontrollieren. Resultat: leicht übersteuerte Höhen bei einigen Songs – ein Problem, dass zur zweiten Nacht vollständig behoben wurde. Der Sound in der zweiten Nacht war fast perfekt!

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Babymetal Live In London: Der Konzertbericht

8. November 2014: Babymetal live in der O2-Academy in London

von Ricardo Dietrich

Am letzten Samstag, dem 8. November 2014 durfte ich Zeuge eines Spektakels werden, wie ich es selbst noch nie erlebt habe. Nachdem ich Babymetal im Juli dieses Jahres im Rahmen ihrer World Tour 2014 bereits in Köln live erleben durfte, lies ich es mir nicht nehmen, sie noch ein zweites Mal zu sehen. Dieses Mal allerdings in London. Getreu dem Motto „Who Is Ready For Round 2?“ habe ich also meine Sachen gepackt und mich am Freitag Mittag ins Flugzeug gesetzt und bin zum allerersten Mal nach London geflogen, um Babymetal das zweite Mal zu sehen. Den Abend vor dem Konzert haben sich noch ein paar Babymetal Germany-Mitglieder getroffen, um in einem gemütlichen Pub schon einmal auf das morgige Konzert anzustoßen. Wir waren zwar nicht ganz so viele Personen, wie beim Fantreffen in Köln, allerdings war es ziemlich stark, einige alte Gesichter wiederzusehen und sogar ein paar neue Leute kennenzulernen! Mir persönlich hat es riesigen Spaß gemacht und das Treffen hat wesentlich dazu beigetragen, das lange Warten auf das Konzert erträglich zu machen. Gegen 23:30 Uhr hat sich die Gruppe dann getrennt und nach zwei erfrischenden Ales haben sich alle Personen auf den Weg in ihr Hotel gemacht. Ich für meinen Teil, habe mich mit einem netten Franzosen auf den Weg zum nahegelegenen Fast-Food-Restaurant gemacht. Schließlich hatten wir uns ja vorher abgesprochen, uns dort für die Nacht niederzulassen, ein Hotel hatten wir beide nämlich nicht gebucht… Blöd gelaufen, aber wie sagt man auf gut Deutsch: „Da machste nix!“ Die Nacht verlief dementsprechend weniger gemütlich, ich habe sage und schreibe 15 Minuten dösen können und die Blicke der Mitarbeiter wurden mit der Zeit immer schärfer. Der Anblick, mit dem wir am Morgen allerdings entlohnt wurden, lies uns für einen kurzen Moment alle Sorgen vergessen: Ein schöner, roter Sonnenaufgang über Brixtons Dächern. In diesem Moment wurde mir plötzlich ein wenig bewusst: „Heute ist der große Tag!“ Also noch schnell einen großen Kaffee geholt und gegen 8 Uhr morgens auf zur nahgelegenen O2 Academy Brixton! „Babymetal Live In London: Der Konzertbericht“ weiterlesen

4 no uta – Deutscher Text

Übersetzung: Hanako Döring

4 no uta – Das Lied von der Vier

 

Yon, yon! Yon, yon! yon, yon! yon, yon!
Ichi no tsugi wa ni! (hey, hey!)
Ni no tsugi wa san! (hey, hey!)
San no tsugi wa, uu, yon! (four!)

Vier, vier! Vier, vier! Vier, vier! Vier, vier!
Nach eins kommt zwei (hey, hey!)
Nach zwei kommt drei (hey, hey!)
Nach der drei kommt, uu, vier! (Four!) „4 no uta – Deutscher Text“ weiterlesen

Akatsuki – Deutscher Text

Übersetzung: Hanako Döring

Akatsuki – Roter Mond

 

Ikusen mono yoru wo koete
Ikitsuzukeru ai ga aru kara
Kono karada ga horobiru made
Inochi ga kieru made
Mamoritsuzukete yuku

Tausende von Nächten überschreitend
Weil es eine weiterlebende Liebe gibt
Bis dieser Körper zugrunde geht
Bis mein Leben sich auflöst,
werde ich dich beschützen „Akatsuki – Deutscher Text“ weiterlesen

BABYMETAL Live In Köln – Der Konzertbericht

3 Juli 2014: BABYMETAL erstmals live in Deutschland

von Ricardo Dietrich

Es war heiß, voll und stickig. So lässt sich der Zustand der Live-Music-Hall am vergangenen Donnerstag wohl am besten beschreiben. Im Rahmen ihrer World-Tour spielte das Kawaii-Metal Trio BABYMETAL sein bislang erstes und soweit einziges Deutschland-Konzert in Köln, nachdem sie zwei Tage zuvor einen grandiosen Tour-Auftakt in Paris hingelegt haben. Die Vorfreude war bei allen Beteiligten groß, nach knapp zwei Monaten Wartezeit, viel zu guten Videos von ihrem Paris-Auftritt und Verschwörungstheorien um unbedruckte Tickets ist das auch nur selbstverständlich.

„BABYMETAL Live In Köln – Der Konzertbericht“ weiterlesen

BABYMETAL: Die ausführliche Biographie

BABYMETAL BIOGRAPHIE

DER ARTIKEL WIRD HIER LAUFEND AKTUALISIERT

BABYMETAL sind:
Nakamoto Suzuka aka SU-METAL
(Leadvoice)
Mizuno Yui aka YUIMETAL
(Tanz / Geschrei)
Kikuchi Moa aka MOAMETAL
(Tanz/Geschrei)Das offizielle Babymetal-Logo

Musikrichtung: Kawaii-Metal

Kawaii ist das japanische Wort für süß oder niedlich (in Japan ein völliger überstrapazierter Begriff, vor allem im Zusammenhang mit Mädchen). Warum Kawaii-Metal und was ist das eigentlich?? Gute Frage!! Das Konzept von BABYMETAL ist die Verschmelzung von japanischer Idol-Musik (süß, unschuldig und bunt wirkend) und Metal (böse und dunkel wirkend). Die Musik selbst ist ein Mix von melodischen Pop-Elementen und anderer verschiedener Musikrichtungen mit den harten Klängen aus der Welt des Metal. Wer sich davon nun nicht erschrecken lässt erlebt ein einzigartiges Musikerlebnis von dem es auf der Welt kein zweites gibt.

Namensgebung:

Der Name BABYMETAL ist nicht, wie von vielen angenommen, dadurch entstanden weil die Mädchen bei der Gründung (Moa/Yui 11, Suzuka 13) so jung waren. Wie oft von den drei selbst gesagt kommt der Name BABYMETAL viel mehr durch die Tatsache dass durch den Kawaii-Metal der Band ein komplett neues Musikgenre entstanden ist.

Zeittafel:

2010: Gründung als Untergruppe von Sakura Gakuin, einer Idol-Gruppe die im Aufbau einer japanischen Schule entspricht. „BABYMETAL: Die ausführliche Biographie“ weiterlesen

Album Review: BABYMETAL

Eine Rezension des ersten Albums von BABYMETAL

von Ricardo Dietrich

Das Land Japan ist seit jeher für all seine Weisheiten und vor Allem Kuriositäten bekannt. Wann immer man denkt, die Grenzen des Möglichen seien erreicht, vermag Japan eines Besseren zu belehren, indem es diese Grenzen sprengt und die Messlatte einfach noch ein Stück höher setzt. Oftmals mag man einfach nur die Hände über dem Kopf zusammenschlagen und das Ergebnis als „verrückt“ abstempeln, aber egal aus welcher Sichtweise man es betrachtet, Japans neuester Geniestreich ist in jeder Hinsicht ein Erfolg. Die Rede ist von „Babymetal“, einer relativ neuen japanischen Band, welche es sich zum Ziel gesetzt hat, Idol-Pop mit verschieden Elementen des Metal und Metalcore zu vermischen. Mit Idol-Pop sind damit übrigens drei Mädchen im Alter von 14 und 16 Jahren gemeint, auf welchen der absolute Fokus bei der Band liegt. „Kawaii-Metal“ wurde das Ganze schon recht früh betitelt, womit dieses Experiment direkt ein ganz neues Genre etabliert hat, bevor sich überhaupt ein deutlicher Erfolg abzeichnete. Dieses Pilotprojekt gipfelte vor knapp einem Monat in einem selbstbetitelten Album, welches ich nun rezensieren werde.

Das Album erreichte auf Anhieb Platz 1 in den iTunes-Charts mehrere Länder

„Babymetal“ heißt die kompakte Scheibe und frohlockt mit 13 Liedern, von denen leider nur zwei Titel tatsächlich komplett neu sind, da die anderen elf vorher schon in Form von Singles und B-Seiten veröffentlicht wurden. „Album Review: BABYMETAL“ weiterlesen